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Freitag, 31. Januar 2014

Worte Don Boscos

Hl. Johannes Bosco (Priester, Ordensgründer, Apostel der Jugend)
* 16. August 1815 in Becchi bei Turin (Italien) 
† 31. Januar 1888 in Turin 

Don Bosco, Apostel der Jugend
Johannes Bosco, 1815 als Sohn armer Bauersleute geboren, wurde unter großen Schwierigkeiten Priester (1841). „Ich werde mein Leben der Jugend weihen“, das stand für ihn fest. Seine große Liebe galt der Arbeiterjugend von Turin. Seine Erziehungskunst beruhte auf charismatischer Begabung und Einfühlungskraft, verbunden mit einer klaren Erkenntnis der Not seiner Zeit und einer aus tiefem Glauben erwachsenen Liebe zur Jugend. Er starb am 31. Januar 1888 in Turin und wurde 1934 heilig gesprochen. „In seinem Leben war das Übernatürliche fast natürlich und das Außergewöhnliche gewöhnlich“ (Pius XI.).

Während meines Lehrerstudiums habe ich mich mit diesem großartigen Heiligen beschäftigt. Einige Worte von ihm, die mich besonders berührt haben, habe ich hier zusammengestellt:


Möchtest du, dass man dir gehorcht, so sieh zu, dass man dich liebt. Möchtest du, dass man dich liebt, so schenke Liebe!
Wer geliebt wird, erreicht alles, besonders bei der Jugend.
Wenn du etwas anordnest oder beanstandest, dann lasse immer durchblicken, dass du das Beste willst und nicht deinen Kopf durchzusetzen beabsichtigst.
Das Wohl der Gesellschaft und der Kirche beruht auf einer guten Erziehung.
In jedem jungen Menschen - auch im schlimmsten - gibt es einen Punkt, wo er dem Guten zugänglich ist. Die erste Pflicht des Erziehers ist, diesen Punkt zu suchen und auszuwerten.
Die Sanftmut im Reden, im Handeln und im Ermahnen gewinnt alle und alles.
Man müsste vor allem das gerne tun, was den Kindern Freude macht. Dann werden diese auch gerne tun, was uns Freude macht.
Man gewähre weit reichende Freiheiten. Zu bestimmten Stunden verlange ich Stillschweigen. Aber sonst dürfen meine Jungen schreien und singen, wie sie Lust haben. Ich sage Ihnen nur: “Lasst mir wenigstens die Mauern stehen!”
Der Lehrer, den man auf seinem Katheder sieht, ist nur Lehrer. Aber sobald er mit der Jugend die Erholung teilt, wird er zum Bruder.
Behandle deine Schüler wie Brüder. Güte, Mitgefühl und Rücksicht, das sind die Schlüssel zu ihren Herzen.
Man erreicht mehr mit einem freundlichen Blick, mit einem Wort der Ermunterung, das Vertrauen einflößt, als mit vielen Vorwürfen.
Die Liebe findet immer wieder Gründe, um zu loben.
Es ist recht schwierig, in den Jugendlichen die Freude am Beten zu wecken, denn ihr unbeständiges Alter lässt ihnen alle ernste Aufmerksamkeit als abstoßend und lästig erscheinen.
Glücklich, wer von Jugend auf zu beten lernt und Freude daran hat.
Wollt ihr etwas Gutes tun? Erzieht die Jugend. Wollt ihr etwas Heiliges tun? Erzieht die Jugend. Wollt ihr etwas Göttliches tun? Erzieht die Jugend.
Man kann über die verschiedenen Erziehungsmethoden sagen, was man will. Ich persönlich finde keine bessere Grundlage der Erziehung als den häufigen Empfang von Beichte und Kommunion.
Lieben heißt: das Glück des anderen suchen.
Manches scheint dir jetzt wie Dornengestrüpp; aber Gott wird es in Blumen verwandeln. Ein Blick auf das Kreuz und ein „Herr, dein Wille geschehe“, das ist alles, was Gott von dir verlangt.
Je reifer man mit den Jahren wird, umso mehr schwinden die Illusionen, die man über das Leben hat, desto mehr merkt man, dass nur die Religion zuverlässig ist und den Menschen erfüllen kann.
Sie fragen: „Wie soll man mitten im Trubel der Welt mit Gott verbunden bleiben?“ Ich antworte: 1. Jeden Morgen Messe und Betrachtung. 2. Gegen Abend eine kurze geistliche Lesung...
Nehmen wir den Fall: da hat einer tausend Franken Einkommen, könnte aber leicht mit achthundert auskommen; die übrigen zweihundert fallen also unter die Aufforderung „Gebt Almosen“.
Aber, werdet ihr sagen: Es gibt unvorhergesehene Ausgaben, Missernten, schlechte Zeiten. Darauf antworte ich: Wenn Gott euch jetzt schon hilft, wird Er euch dann nicht erst recht helfen, wenn ihr aus Liebe zu ihm gegeben habt?
Die wirtschaftliche Krise soll Sie nicht belasten. Sie fürchten bei geringerer Einnahme arm wie Hiob zu werden? Nein. Gott verspricht uns das Hundertfache auf dieser Erde; also gebt, und es wird euch gegeben werden.
Wie oft erlebten wir, dass sich die wirtschaftliche Lage von wenig bemittelten Wohltätern merklich besserte, sobald sie anfingen, unsere Waisenkinder großzügig zu unterstützen.
Die Tugenden, die dich im Diesseits und im Jenseits glücklich machen, sind Demut und Liebe.
Mir ist eine beständig geübte bescheidene Tugend lieber als eine außergewöhnliche. Halten wir uns an leichte Dinge, aber halten wir dann auch durch.
Vergebt und vergesst bedingungslos und endgültig, was euch in der Vergangenheit etwa an Unrecht oder durch Beleidigungen zugefügt wurde.
Stelle dich mit kindlichem Vertrauen unter den Schutz Mariens! Noch nie hat jemand seine Zuflucht zu ihr genommen, ohne erhört worden zu sein.
Glaube fest an die Gegenwart Jesu im Sakrament! Wenn du irgend eine Hilfe brauchst, bitte ihn vertrauensvoll darum; du wirst sie sicher erhalten.
Halte dich fest an Gott! Mach’s wie der Vogel, der doch nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast bricht. Denn er weiß, dass er Flügel hat.
Wenn wir anfangen, Schätze zu sammeln, wird uns die Vorsehung den Rücken kehren.
Ich sah schon manche in die Kirche gehen, ohne dass es so aussah, als würden sie einen heiligen Ort betreten; manche die Predigt anhören, ohne das geringste Wort zum Wohle ihrer Seele mitheimzunehmen.
Wenn wir unseren Körper so oft mit Nahrung stärken, warum sollten wir dann nicht oft, ja täglich, unsere Seele mit der geistigen Nahrung, d.h. der heiligen Kommunion stärken?
Ich lege euch ans Herz, täglich kurz in einem Buch zu lesen, das von geistlichen Dingen handelt, wie etwa die Nachfolge Christi oder die Philothea von Franz von Sales.
Die Gesundheit des Körpers liegt in Gottes Hand, die der Seele in unseren Händen. Jede Art von Gift ist weniger gefährlich als schlechte Bücher. Wer eine gute Kleinschrift weitergibt, der hat vor Gott ein unvergleichliches Werk getan.
Jesus Christus muss das Vorbild eines jeden Christen sein. Niemand kann sich rühmen, Christus anzugehören, wenn er sich nicht müht, ihn nachzuahmen. Das wirksamste Mittel, uns das ewige Leben zu erlangen, ist die Liebe zu den verwahrlosten Kindern, denn Christus sagt: „Was ihr dem Geringsten getan habt, habt ihr mir getan.“

Sonntag, 5. Januar 2014

Beten für Schumi

Der schreckliche Skiunfall von Michael Schumacher scheint viele Menschen wieder das Beten gelehrt zu haben. Ich habe gerade bei Google „Beten für Schumi“ eingegeben und mir wurden 2.060.000 Ergebnisse präsentiert. Lehrt Not beten, wie es in einem Sprichwort heißt?
Peter Hahne sieht das in einem Kommentar für die BILD-Zeitung nicht so. Er habe wesentlich mehr Menschen erlebt, die durch Not verbittert wurden. Allerdings frage er sich, ob die „Notbeter“ überhaupt wüssten, was ein Gebet sei: „Beten will gelernt, gelebt und geübt sein. Zum Beten gehört auch das Danken. Und da beginnt das Problem. In guten Tagen glauben viele, Gott nicht nötig zu haben, ja er stört sogar mit seinen Geboten unsere Gebete.“
Ich glaube, Peter Hahne hat unser Problem genau auf den Punkt getroffen. Nominell gehören ja die meisten Menschen in unserem Land noch den großen Kirchen an. Am Sonntag aber herrscht in vielen Gemeinden gähnende Leere. Gott ist gut für Notzeiten. Wenn es brennt in unserem Leben, ein Schicksalsschlag unseren geordneten Tageslauf durcheinanderbringt - holen wir ihn hervor wie den Feuerlöscher, der das ganze Jahr ungenutzt an der Wand hängt. Ob unser Gebet uns dann durch die Krise hindurchträgt, wage ich zu bezweifeln.
Gebet bedeutet Sprechen mit Gott – jeden Tag, um die Freundschaft mit ihm zu vertiefen. Auch eine Ehe kann nicht gelingen, wenn die Partner nicht miteinander sprechen. Im täglichen Gespräch mit Gott wächst meine Vertrautheit mit ihm, öffne ich ihm mein Herz, damit er es durch seine Liebe berühren und verwandeln kann.
„Dein Wille geschehe“, heißt es im Vaterunser. Im Gebet versuche ich, seinen Willen für mein Leben zu entdecken und mir die Kraft schenken zu lassen, ihn auch zu tun. Ich darf Gott dabei alles sagen, was mich bedrückt, was mich mutlos macht und ihm die Menschen bringen, denen ich nur noch durch mein Gebet helfen kann. Und oft durfte ich dann erleben, dass die Last und die Sorgen leichter wurden, weil Jesus sie mir abnahm bzw. mit mir trug.
Dietrich Bonhoeffer, ein Märtyrer des Dritten Reichs, fühlte sich in Gott so wunderbar geborgen, dass er sogar vor seiner Hinrichtung gelassen blieb: „Weil ich Gott in gesunden Tagen gefunden und mit ihm gelebt habe, weiß ich, dass er auch jetzt in der Not meine Gebete erhört.“
Herr, schenke uns allen solch einen starken Glauben, der in der Not trägt, und sei mit deiner heilenden Kraft bei Michael Schumacher und seiner Familie, die jetzt eine so schwere Zeit zu durchstehen haben.

Gerhard Lenz für Gott in Berlin

Freitag, 3. Januar 2014

Gute Vorsätze für 2014

Habt ihr gute Vorsätze für 2014? Ich kaum noch. Im 64. Lebensjahr sind es ohnehin immer dieselben Vorsätze, die man sich vom vorigen Jahr in Erinnerung ruft, um dann festzustellen, dass man nach kurzer Zeit doch wieder in die alten Gewohnheiten zurückgefallen ist. Deshalb gefiel mir die untenstehende Traueranzeige zu den „Guten Vorsätzen“ auch so gut, die ich bei Facebook gefunden habe.
Ein Beichtvater hat mir einmal gesagt: „Wenn wir jedes Jahr nur einen einzigen unserer Hauptfehler erfolgreich bekämpfen würden, wären wir alle nach wenigen Jahren heilig.“
Der hl. Josefmaria sah das etwas pessimistischer: „Zwar kann hier auf Erden niemand die Heiligkeit erlangen, aber eins können wir: Ohne Unterlass um sie ringen...“
Aus eigener Kraft schaffen wir es ohnehin nicht. Heilig wird man nur, wenn Gott einen heilig macht, wenn seine Liebe in uns immer mehr Raum greift, bis wir sie so widerspiegeln, dass sie vielleicht auch andere Menschen berühren kann.
Aber wie macht man das? Wie können wir Gott mehr Raum in unserem Leben geben? Da könnte man jetzt eine Menge praktischer Tipps aufzählen und vielleicht verrät uns der eine oder andere Blogleser, was er tut, um sich Gott 2014 mehr zu öffnen.
Angeregt durch die Jahreslosung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ habe ich ein altes Büchlein aus meinem Schrank gekramt, das ich schon mehrmals in den letzten 30 Jahren durchgearbeitet habe. Es ist die „Nachfolge Christi“ von dem Augustinermönch Thomas von Kempen.
Es ist nach der Bibel wohl das meistgelesene Buch der Weltliteratur. Ursprünglich für Ordensleute bestimmt ist es für jeden Christen von großem Wert, der in der Nachfolge Christi, im Glauben und in der Liebe wachsen will. Fontanelle bezeichnete es als „das beste Buch, das Menschenhand je geschrieben hat“. Leibnitz pries den glücklich, der es nicht nur liest, sondern sein Leben danach ausrichtet. Ignatius von Loyola las täglich zwei Kapitel darin.
Ich habe mir vorgenommen – und nur das ist mein Vorsatz für 2014 – abends vor dem Schlafengehen ein Kapitel zu lesen, denn dieses Buch sollte man nicht verschlingen wie einen Schmöker, wenn es das eigene Leben prägen soll.
Die „Nachfolge Christi“ hat Dietrich Bonhoeffer, Alfred Delp, Dag Hammarskjöld sowie Papst Johannes XXIII. begleitet. Im Klappentext von Amazon heißt es dazu: „In seiner sprachlichen Schlichtheit - Bonhoeffer schwärmt von der Schönheit des Textes - liegt die Weisheit eines tiefen Lebens mit Gott, mit Jesus: Nähe, Freude, aber auch die Erfahrung von Ferne und trostloser Leere. Manchmal muss man bei einem einzigen Satz stehenbleiben und ihn in sich hineinsinken lassen. So erst erfährt man die Lebensweisheit, die sich in ihm gesammelt hat. Und dann wird dem Leser auch die ruhige Geborgenheit geschenkt, aus der heraus diese Texte erwachsen sind.“
Zum Appetitanregen zum Schluss noch einige Zitate aus den ersten beiden Kapiteln:
„’Wer mir nachfolgt’, spricht der Herr, ‚der wandelt nicht im Finstern’ (Jo 8,12)...
Es ist aber leider so, dass manche zwar das Evangelium häufig hören, indes nur wenig von ihm innerlich ergriffen werden, weil ihnen der Geist Christi fehlt. Wer die Worte Christi vollkommen verstehen und lieben will, der muss sich bemühen, sein ganzes Leben ihm nachzubilden...
Hohle Worte machen nicht heilig und gerecht; aber ein tugendhaftes Leben macht dich Gott wohlgefällig...
Die viel wissen, wollen gern gesehen werden und als gelehrt gelten. Es gibt vieles, dessen Kenntnis der Seele des Menschen wenig oder nichts nützt.“
Die Kenntnis dieses Buches gehört nicht dazu. Es kann unseren Glauben stärken und uns Mut machen, wenn wir gerade eine Wüstenzeit zu bestehen haben.
Gerhard Lenz für Gott in Berlin


Donnerstag, 2. Januar 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Über das Jahr 2014 haben die deutschsprachigen Kirchen Europas ein Wort aus dem Alten Testament gestellt: „Gott nahe zu sein ist mein Glück", heißt es im Psalm 73, Vers 28. Es macht Sinn, den Vers einmal im Zusammenhang des Kontextes zu lesen: Psalm 73.
Heilige Treppe in Rom
Der gläubige Weisheitslehrer Asaph schildert darin seinen Ärger über die gottlosen Menschen, denen es offensichtlich sehr gut geht: „Ihr Luxusleben verführt sie zur Sünde, ihr Herz quillt über von bösen Plänen... Darum läuft das Volk Gottes ihnen nach und lauscht begierig auf ihr Geschwätz. »Gott merkt ja doch nichts!«, sagen sie. »Was weiß der da oben von dem, was hier vorgeht?« So sind sie alle, die Gott verachten; sie häufen Macht und Reichtum und haben immer Glück.“
Ein jahrtausendealter Text, der nichts von seiner Aktualität verloren hat. Es scheint einfacher zu sein, sein Leben ohne Gott zu leben. Jesus nachzufolgen bedeutet ja auch manchmal, sein Kreuz mitzutragen. Für viele Menschen in unserem Land scheint das ein unnützer Ballast geworden zu sein, den sie ablegen. Sie wollen ihr Leben nicht mehr vom Evangelium prägen lassen. Stattdessen wird gefordert, die Kirche solle endlich ihre „antiquierten Gebote an die Lebenswirklichkeit des modernen Menschen“ anpassen.
Der Weisheitslehrer Asaph erlag dieser Versuchung jedoch nicht: Wenn ich so reden wollte wie sie, würde ich alle verraten, die zu dir gehören!“ Und als er „eintrat in Gottes Geheimnis“ (Jerusalemer Bibel) erkannte er die Schönheit und Freude des Glaubens:
„Du hast meine Hand ergriffen und hältst mich; du leitest mich nach deinem Plan und holst mich am Ende in deine Herrlichkeit. Wer im Himmel könnte mir helfen, wenn nicht du? Was soll ich mir noch wünschen auf der Erde? Ich habe doch dich! Auch wenn ich Leib und Leben verliere, du, Gott, hältst mich; du bleibst mir für immer! Wer sich von dir entfernt, geht zugrunde; wer dir untreu wird, den vernichtest du. Ich aber setze mein Vertrauen auf dich, meinen Herrn; dir nahe zu sein ist mein ganzes Glück. Ich will weitersagen, was du getan hast.“
Wow! Was für ein Glaubenszeugnis! „Ihm nahe zu sein ist mein ganzes Glück!“ Schon oft durfte ich in meinem Leben ähnliche Erfahrungen machen. Gott nahe zu sein macht glücklich! Sich von ihm geliebt und getragen zu wissen, weckt täglich neuen Lebensmut. Erzählen wir auch unseren Mitmenschen von diesem Glück und versuchen wir, ihm 2014 näherzukommen.

Gerhard Lenz
Anmerkung zum Foto von der Hl. Treppe in Rom:
Der Überlieferung nach stammt die Treppe aus dem Palast des römischen Statthalters von Judäa Pontius Pilatus, der Jesus von Nazaret verhörte und zum Tode durch das Kreuz verurteilen ließ. Jesus soll diese Treppe genommen haben, um nach mehrmaligem unnützem Hin- und Hergeschickt-Werdens zwischen den Behörden (davon stammt die Aussage von Pontius zu Pilatus gehen) sein Urteil zur Kreuzigung zu erhalten. Nach der Verurteilung wusch sich Pontius Pilatus seine Hände, woher der Ausdruck „seine Hände in Unschuld waschen“ rührt. Zum Gedenken an die Leiden Christi werden die Stufen von den Gläubigen nur kniend zurückgelegt.